flaschenweine1Die Feier zum 100-jährigen Bestehen des Vereins gingen in die zweite Runde. Mit einer Apfelweinverkostung von der Kelterei Stier und musikalischem Highlight der „Bembel Blues Bube*innen“ war dann „Schluss mid lusdisch“.

 

 

BILD1340Das abendliche Event startete am Sams­tag, den 4. Mai 2019, gegen 18 Uhr. Im Vereinsheim der SGR Fußballer an der Bezirkssportanlage trafen die geladenen Gäste zum gemütlichen Beisammensein ein. Der Vereinsvorsitzende von der Abt. Sport & Spiel, Michael Radowski, eröffnete den Abend mit einer Begrüßung. Der Keltermeister, Jörg Stier mit seinen Apfel­weinspezialitäten aus Maintal-Bischofs­heim, war persönlich zur Einladung gekommen. Er hatte fünf verschiedene Sorten Flaschenweine zur Verkostung mitgebracht. Zu jedem dieser Sorten, die niemand der Gäste kannte, erzählte Herr Stier eine Geschichte in Form von Reimen oder mundart­licher Versform auf die lustige Art. Angefangen hatte er mit dem Winterschoppen (würzig, frisch und fruchtig). Dann wurde den Gästen von Vereinsmitgliedern je ein Viertel vom Stöffche ins Gerippte eingeschenkt. Als nächste Sorten folgten Hessen à la carte Schoppen (fruchtig, mild und naturtrüb) und Staanemer Gold (mildfruchtig mit leichter Frische). Danach bestellten die Gäste ihre typischen Frankfurter Speisen (Rippche mit Sauerkraut, Handkäs mit Musik, Rindsworscht mit Kraut und belegte Brötchen) passend zum Schoppe. In der Zwischenzeit trafen die musikalischen Gäste, die „Bembel Blues Buben*innen ein und bauten ihr Equipment auf. Die letzten zwei Apfelweinproben waren Krawallschoppen (aufbegehrende Frische mit kernigem Apfel in Harmonie vereint) und Schlehen Apfelwein (aus Maintaler Streuobstwiesen. Frische Schlehe mit apfel-weinigem Nachhall). Herr Stier verabschiedete sich von seinen Gästen nach dieser ausgiebigen Verkostung. Jeder der Besucher konnte sich jetzt seinen Lieblingsschoppen an der Bar weiter bestellen.

 

BILD1349Gegen 21 Uhr probten die „BBB“ einen Soundcheck und legten dann los. Ihre Texte befassen sich gemein, bissig und gehessisch mit den Wirrnissen und Gegensätzen unserer Zeit. Schamloses Polarisieren und pathologischer Sarkas­mus halten sich heiter die Waage. Die vier Bandmitglieder verbindet der Spaß am Musizieren und ihre Liebe zum Country, Swing, zur Polka und dem Blues - und das am liebsten in ihrer Muttersprache „Hessisch“. Einige der Besucher sind gegangen, weil nicht jedem diese Musikrichtung gefällt. Die Band spielte noch bis 23 Uhr, und der harte Gästekern ergoss sich im Schoppenrausch. Leicht schwankend verließen dann die letzten Gäste gegen 1:30 Uhr das Vereinsheim – denn es war „Schluss mid lusdisch“.

 

Text: Pet

Bilder: Pet, Firma Stier

Datum: Mai 2019

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