Magick Teaserbild

Frankfurter Presseclub im Livingstonschen Pferdestall

Ausstellung 'Magick' vom 16.08.-27.09.2015.
Der Eintritt ist kostenfrei und der Besuch lohnt sich. Lesen Sie weiter, um nähere Informationen zu bekommen.

 

 

 

Im strömenden Regen laufen wir den Kettenhofweg hinunter bis zur Ulmenstraße. Dort in der Hausnummer 20 befindet sich der 'Livingstonsche Pferdestall'.

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Dieses Gebäude wurde im Jahre 1880 von einem aus US-Amerika zurückgekehrten Frankfurter Geschäftsmann im neobarocken Stil erbaut.

Sein Name, Mark John Livingston. Er ist auch Namensgeber der feudalen Anlage für Pferdestallung und Kutschendepot.

Livingston hieß ehemals Löwenstein und war ein Viehhändler aus Bad Vilbel. Er wanderte mit seinem Bruder nach Kalifornien zur Zeit des Goldrauschs aus und verkaufte dort an die Goldschürfer das notwenige Material (Schuhe, Grubenlampen usw.) Als Livingston kam er zurück nach Frankfurt. Reich wurde er dadurch, dass er sich von den Goldsuchern mit Goldstaub und Goldklümpchen bezahlen ließ. Seine Villa stand in Frankfurt dort, wo heute die Deutsche Bank steht. Das Haus wurde im Krieg zerstört. Wenn Sie heute am „Pferdestall“ vorbeigehen, dann sehen Sie an der Ecke einen Atlas, der das Haus „stützt“ . Er hat die Schuhe der Goldgräber an und an der Seite neben der Grubenlampe einen typischen Hammer, der für die Arbeit der Goldgräber notwendig war. Es war damals üblich, auf diese Weise zu zeigen, womit der Besitzer sein Geld verdient hat.

Im Rahmen der von der damaligen Stadtregierung beschlossenen Umwandlung des Westends in ein Geschäfts-und Büroviertel war das Grundstück mit dem Pferdestall an einen Großinvestor verkauft worden. Dieser wollte einen Bürokomplex dort errichten. Die Arbeitsgemeinschaft Westend (AGW), engagierte Bürger des Viertels, verhinderten dies gemeinsam mit der Hausbesetzerszene. Die Stadt sah sich gezwungen das Pferdepalais zurückzukaufen und errichtete dort ein Bürgertreff. Heute ist  dort der Frankfurter Presseclub Mieter des Hauses mit seinem Untermieter „Herr Franz“.

Heute befindet sich das Haus natürlich unter Denkmalschutz. 

 

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Herr Franz begrüßt uns sehr nett am Eingang des Palais. An diesem Morgen sind wir die ersten Gäste, die sich durch das nasse Westend kämpfen.
Wir besuchen die Ausstellung in den Innenräumen des imponierenden Gebäudes.


Die Ausstellung ‚Magick‘ zeigt Arbeiten des Malers Andreas Gärtner und Collagen von Jörg Simon.

 

Die Beschreibung der Künstler finden sie hier:

Frankfurter Presseclub

 

Hier einige Impressionen der Austellung:

 

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Die Ausstellung befindet sich in dem Restaurant ‚Herr Franz‘.
Man braucht sich nicht genieren das Restaurant zu betreten. Also keine Angst.
Fragen Sie einfach nett und höflich nach der Ausstellung ‚Magick‘.

(m.u.)

 

Ulmenstraße 20

60325 Frankfurt am Main

 

Die Öffnungszeiten sind:

Montag – Freitag 11.30 – 2.00 Uhr
Sonntag 18.00 – 2.00 Uhr

Samstag geschlossen.

Eintritt frei

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