womens day 4042043 960 7201Frauen von heute warten nicht auf das Wunderbare. Sie inszenieren ihre Wunder selbst.“ (K. Hepburn). Gemein­schaftlich, solidarisch und engagiert …seit 100 Jahren sind Frauen unermüdlich für Frauenrechte im Einsatz.

 

 

Weltweit wird am 8. März 2020 der „Frauentag“ oder auch „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ begangen. Entstanden ist er in der Zeit um den Ersten Weltkrieg, als Frauen verstärkt um das Wahlrecht und die Gleichberechtigung kämpften. Eine der Pionierinnen war Clara Zetkin, die sich im Jahre 1910 auf der „Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz“ erstmals für die Einführung eines internationalen Frauentages einsetzte. Es folgten dann im März 1911 die ersten Frauentage in Deutschland, Dänemark, Österreich-Ungarn sowie in der Schweiz. In der Zeit der „Weimarer Republik“ (1933-1945) wurde der Frauentag aufgrund seines sozialistischen Ursprungs abgeschafft. Die DDR führte ihn schon am 8. März 1946 wieder ein; während in der Bundesrepublik Deutschland der gesellschaftliche Fokus erst in den 60er Jahren den Frauentag wieder ins Bewußtsein brachte. In Erinnerung bleiben die „starken Bilder“ von demonstrierenden Frauen auf der Straße zum Thema „ Abschaffung des § 218“ und das mutige Outing berühmter Frauen zu diesem Thema in der Zeitschrift „Der Stern“.


Die UN-Generalversammlung beschloss im Jahr 1977, den 8. März als internationalen Frauentag anzuerkennen. Dieser Tag ist nicht als „Gute-Laune-Tag“ gedacht, sondern soll auf die Missstände in der ganzen Welt aufmerksam machen, wie zum Beispiel Kinderheirat oder weibliche Genitalverstümmelung. In großen und kleinen Städten wird demonstriert und Gewerkschaften sowie autonome Frauengruppen halten Vorträge. Für bessere Bildung bei Mädchen, für Prävention der hohen, jährlich ansteigenden Rate der weiblichen HIV-Infektionen in Afrika, für die Angleichung der Arbeitsbedingungen und der Entlohnung zwischen Männer und Frauen.

In Frankfurt am Main lädt das Evangelische Frauenbegegnungszentrum – EVA, in einer Sonderveranstaltung („sichtbar“) am:

Sonntag, 08.03.2020, um 11:00 Uhr (Kosten: 3 €),
Saalgasse 15, 60311 Frankfurt am Main, zu einem
Frauenfrühstück und Matinee zum Internationalen Frauen*tag 2020, ein.


„Sichtbar!“ Und an diesem Internationalen Frauentag auch hörbar und genießbar. Corinna Zimmermann (Gesang) und Ulrike Grohall (Klavier) präsentieren an diesem Morgen die Liederzyklen: „Frauenliebe und -leben“ und „Gedichte der Königin Maria Stuart“ des Romantikers Robert Schumann. Sie laden uns ein, einzutauchen in eine Musik, die komplexe Gefühle und Erfahrungen zum Klingen bringt. Beim gemeinsamen Frauenfrühstück können die Besucher Frauen treffen, sich austauschen, stärken und gemeinsam genießen. Bitte bringen Sie selbst etwas Leckeres für das Büfett mit. Für Kaffee, Tee, Brot und Brötchen ist gesorgt.

 

Text: abs 
Bilder: pixabay
Februar 2020

 

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