Eine Reise durch die Vereinsgeschichte im Eintracht Frankfurt Museum

Eine Reise durch die Vereinsgeschichte im Eintracht Frankfurt Museum

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Eingang Eintracht Frankfurt Museum. Foto: MJP/ Kollage: GFFB

Direkt unter der Haupttribüne des Waldstadions ist seit 2007 das Eintracht Frankfurt Museum beheimatet. Auf einer Fläche von gut 400 Quadratmetern präsentiert die Dauerausstellung die faszinierende Entwicklung des Vereins unter sportlichen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Aspekten. Über beeindruckende Pokale der großen Erfolge und historische Exponate von den Anfängen 1899 bis hin zu dramatischen Momenten des Abstiegs wird dem Besucher alles geboten.

INhaltsverzeichnis

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1899

Frankfurter FC Victoria

1899

In den 1890er Jahren spielen die ersten Fußballer Frankfurts auf verschiedenen Wiesen, darunter der Körnerwiese, Seehofwiese und der Hundswiese.
Nur im Vergnügungsclub Fidelitas wird organisiert gespielt.

Nach seiner Auflösung 1894 gründen die verbliebenen Spieler den Frankfurter Fußball-Club Germania, den ersten Fußballverein im Maingebiet.

Mangels Gegnern reist die Germania zu Spielen nach Hanau oder Mannheim.
Mit dem wachsenden Interesse am Fußball entstehen Ende der 1890er Jahre weitere Mannschaften, da nicht alle Sportbegeisterten einen Platz in den Teams finden.

Auch die Gründerväter der Eintracht sind ehemalige Mitglieder der Germania.

Nach Unstimmigkeiten gründen sie am 8. März 1899 in der Gaststätte Friedrichshof den Frankfurter Fußball-Club Victoria, den ältesten Vorgängerverein der Eintracht.
Die Hohenzollernstraße, wo der Club gegründet wurde, heißt heute Düsseldorfer Straße.

Das Lokal liegt nur 100 Meter von der heutigen Gaststätte „Gleis 25“ entfernt, einem Treffpunkt vor und nach Auswärtsspielen der Eintracht.

Frankfurter Fußball-Verein (Kickers-Victoria)

1911

Im Mai 1911 fusionieren Victoria und die Kickers zum Frankfurter Fußballverein (FFV), was in Frankfurt für großes Aufsehen sorgt und den Verein erheblich stärkt.

Der FFV wird sofort Nordkreismeister und verteidigt diesen Titel bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914.

In der Süddeutschen Meisterschaft zieht der FFV namhafte Gegner an, darunter den 1. FC Nürnberg, die Stuttgarter Kickers, den VfR Mannheim und die SpVgg Fürth.

Dieser Umstand lockt zahlreiche Fans zum Rosegger, der 1912 eingeweihten Vereinssportanlage, die eine Tribüne für 600 Personen bietet.

1911

1920

Eintracht Frankfurt

1920

Im April 1920, fast neun Jahre nach der ersten Fusion der FFV Kickers-Victoria, kommt es zu einer weiteren Vereinigung. Diesmal schließt sich der Verein mit der 1861 gegründeten Frankfurter Turngemeinde zusammen und bildete die Turn- und Sportgemeinde Eintracht Frankfurt. Durch diesen Zusammenschluss erhält der Name „Eintracht“ erstmals eine prägende Bedeutung für die Frankfurter.

Die „reinliche Scheidung“

1927

Im Jahr 1927 führt der Druck der Deutschen Turnerschaft im Zuge der sogenannten „Reinlichen Scheidung“ zur Trennung vom Verein. Die Sportgemeinde Eintracht Frankfurt (F.F.V) von 1899 und die Turngemeinde Eintracht Frankfurt von 1861 entstehen neu.

1927

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1959

Deutsche Meisterschaft

1959

Die Eintracht feiert ihren ersten großen Erfolg im Mai 1959, als sie nach einem Sieg gegen den VfR Mannheim die Süddeutsche Meisterschaft gewinnt.

Daraufhin folgt die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft, in der die Mannschaft sechs Spiele gewinnt und sich damit für das Finale gegen Kickers Offenbach qualifiziert.

In einem dramatischen Match setzten sich die Männer um Kapitän Pfaff verdient mit 5:3 nach Verlängerung durch. Damit wird die Eintracht erstmals Deutscher Meister.

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Der Ball aus dem Endspiel

1960

Nachdem sich die Riederwälder als beste Mannschaft Deutschlands fest etabliert haben, streben sie in der folgenden Saison danach, auch auf europäischer Bühne für Aufsehen zu sorgen.

Im Europapokal der Landesmeister erreichen sie nach Siegen gegen die Young Boys Bern und den Wiener SC das Halbfinale, treffen dort jedoch auf die Rangers aus Glasgow, gegen die sie als Außenseiter gelten. Doch vor 77.000 Zuschauern im Waldstadion zeigen die Eintrachtler mit einem beeindruckenden 6:1-Sieg sowohl auf als auch neben dem Spielfeld eine fulminante Leistung.

Auch im Rückspiel in Glasgow dominieren die Frankfurter und gewinnen mit 6:3. Dafür werden sie im Ibrox Park von den Rangers-Spielern mit einem Ehrenspalier verabschiedet.

Nur 14 Tage später führt der Weg der Riederwälder zum Endspiel gegen Real Madrid ins Hampden Park Stadium, ebenfalls in Glasgow. Diesmal im Finale des Europapokals der Landesmeister.

Obwohl die Eintracht durch ein Tor von Richard Kress mit 1:0 in Führung geht, haben sie letztlich keine Chance gegen Real Madrid und verlieren 3:7. Dieses Mal bilden die Frankfurter Spieler ein Spalier für ihre Gegner, und die Zuschauer auf den Rängen verabschieden beide Mannschaften mit dem Bewusstsein, eines der besten Fußballspiele der europäischen Geschichte erlebt zu haben.

1960

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1969

Erneute Vereinigung

1969

1969 schließt sich die Turngemeinde Eintracht von 1861 erneut der Sportgemeinde Eintracht von 1899 an. Zusammen benennen sie sich auf der Jahreshauptversammlung in Eintracht Frankfurt um.

Erster DFB-Pokalsieg

1974

Nach vier Spielen im DFB-Pokal kommt es zum Pokalendspiel in Düsseldorf gegen den Hamburger Sport- Verein (HSV).

Die Spielergebnisse sind wie folgt:

8:1 gegen Tennis Borussia Berlin in Berlin
3:2 gegen KSV Hessen Kassel in Kassel
4:3 gegen 1. FC Köln im Waldstadion
3:2 gegen FC Bayern München im Waldstadion

Im Düsseldorfer Rheinstadion gewinnt die Eintracht mit 3:1 nach Verlängerung gegen den Hamburger Sport Verein und wird so zum ersten Mal DFB Pokalsieger.

1974

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1975

Zweiter DFB-Pokalsieg

1975

Nach sechs Spielen kommt es zur Titelverteidigung gegen den MSV Duisburg in Hannover.

Die Spielergebnisse sind wie folgt:

Arminia Bielefeld – Eintracht Frankfurt 1:3
OSC Solingen – Eintracht Frankfurt 1:2 (n.V.)
1. FC Mühlheim – Eintracht Frankfurt 0:3
Eintracht Frankfurt – VfL Bochum 1:0
Eintracht Frankfurt – Fortuna Köln 4:2
Eintracht Frankfurt – Rot Weiß Essen 3:1 (n.V.)

Das Finale findet am 21. Mai 1975 im Niedersachsenstadion in Hannover statt. Hier wird die Eintracht mit 1:0 zum zweiten Mal Pokalsieger.

Für die Eintracht spielten: Wienhold, Reichel, Körbel, Trinklein, Neuberger, Beverungen, Weidle, Grabowski, Nickel, Hölzenbein und Lorenz.

Für Duisburg: Linders, Schneider, Pirsig, Bella, Dietz, Bücker, Worm, Lehmann bis 69′ danach Krause, Bruckmann bis 77′ danach Bregmann, Seliger und Thies.

Zuschauer: 43.000
Schiedsrichter: Horstmann (Groß Escherde)

Tor: 1:0 Körbel (57′)

UEFA Pokal Sieg

1980

Nachdem die Mannschaft unter der Leitung von Friedel Rausch über Stationen wie FC Aberdeen, Dinamo Bukarest, Feyenoord Rotterdam und Zbojovka Brünn das Halbfinale des UEFA-Cups erreicht, steht sie dem FC Bayern München gegenüber. Obwohl sie im Hinspiel im Olympiastadion mit 0:2 vor 13.000 Zuschauern verlieren, gelingt es der Eintracht im Rückspiel nach Verlängerung mit 5:1 zu gewinnen und somit das Finale zu erreichen. Das Finale 1980 wird zu dieser Zeit noch mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Gegner ist Borussia Mönchengladbach. Am 7. Mai 1980 muss, trotz zweimaliger Führung im Hinspiel, die Eintracht eine 2:3-Niederlage hinnehmen. Im Rückspiel im ausverkauften Waldstadion müssen die Fans bis zur 81. Minute zittern, bevor der gerade eingewechselte Fred Schaub mit seinem Siegtreffer für grenzenlosen Jubel sorgt. Der 21. Mai 1980 ist bis heute der einzige Tag, an dem die Eintracht im eigenen Stadion einen wichtigen Pokal überreicht bekommt.

1980

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1981

Dritter DFB-Pokalsieg

1981

Nach dem Gewinn des UEFA-Cups setzt sich die Erfolgsgeschichte der Eintracht Frankfurt nahtlos fort. Nur ein Jahr nach diesem großen Triumph steht das Team wieder in einem Finale. Am 2. Mai 1981 trifft die von Lothar Buchmann trainierte Mannschaft im Stuttgarter Neckarstadion auf den 1. FC Kaiserslautern. In einem von Anfang an einseitigen Spiel gewinnt die Eintracht überzeugend mit 3:1 und sichert sich damit den dritten DFB-Pokal.

Vierter DFB-Pokalsieg

1988

Am 28. Mai 1988 steht die Eintracht Frankfurt in Berlin dem VfL Bochum gegenüber. In der 81. Minute erzielt Lajos Detari den entscheidenden Treffer und sichert der Mannschaft den vierten Pokalsieg.

1988

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bis 1996

Der abstieg

bis 1996

Nach dem Pokalsieg folgen turbulente und kuriose Jahre, die mit dem Verkauf von Lajos Detari beginnen. Im Jahr darauf steigt die Mannschaft beinahe in die 2. Liga ab, landet dann aber im nächsten Jahr auf Platz drei der Bundesliga. Danach folgen ein vierter, ein dritter und nochmals ein dritter Platz.

Um endlich Meister zu werden, verpflichtet man den Meistertrainer Jupp Heynckes, der wegen seiner Führungsart „Feldwebel im Anzug“ genannt wird. Bei seiner Vorstellung auf der Pressekonferenz am 01. Juli 1994 kündigt er an: „Wenn ich am 1. Juli hier anfange, werden die Uhren anders gehen.“ Nur kommt es ganz anders als erhofft. Heynckes kommt mit seiner schroffen Art weder bei der Mannschaft, noch bei den anderen Mitarbeitern gut an. So kommt es, dass er wegen anhaltender Meinungs-verschiedenheiten wichtige Spieler suspendiert, was einem Rauswurf aus dem Verein gleichkommt. Das führt zu einem deutlichen Leistungseinbruch der Mannschaft, von dem sich die Eintracht so schnell nicht wieder erholen wird.

Trotz aller Bemühungen kann die Eintracht den Abstieg in die 2. Liga 1996 nicht verhindern. 

Die Eintracht ist von nun an, zum ersten Mal seit Gründung der Bundesliga, zweitklassig.

Der Wiederaufstieg

1998

Trotz der finanziellen Konsolidierung unter Schatzmeister Patella sind für die bevorstehende Saison 1997/98 keine großen Investitionen in neue Spieler möglich.

Dennoch schafft die Mannschaft einen Traumstart in die Saison: fünf Spiele, fünf Siege. Während der Rückrunde befinden sich die Adlerträger stets in den Top 3 der Tabelle.

Am 26. Spieltag übernehmen sie die Tabellenführung. Der Aufstieg wird vor heimischem Publikum am 32. Spieltag gefeiert. Mit dem Sieg gegen Fortuna Köln am letzten Spieltag sichert sich die Eintracht den Titel des Zweitligameisters.

1998

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1999

Klassenerhalt

1999

Am 29. Mai 1999 erlebt die Bundesliga einen dramatischen Abstiegskampf, der im Spiel gegen den Champions-League-Aspiranten Kaiserslautern gipfelt.

Dank des Übersteiger-Tors von Spieler Fjørtoft und dem anschließenden 5:1 Sieg sichert sich die Eintracht den Klassenerhalt.

Eintracht Frankfurt Fußball AG

2000

Gründung der Eintracht Frankfurt Fußball AG als Tochtergesellschaft.

Dem Verein gehören 67,89% des Unternehmens.

2000

2003

Erneuter Aufstieg in die 1. Liga

2003

Am letzten Spieltag der Saison 2002/03 findet ein spannungsgeladenes Fernduell mit Mainz 05 statt. Zehn Minuten vor Schluss scheint Mainz 05 als Aufsteiger festzustehen, da Reutlingen in Frankfurt ein 3:3 hält und Mainz in Braunschweig mit 4:1 führt. Doch dann erzielt Diakité in der 83. und 90. Minute zwei Tore, und schließlich schießt Alexander Schur in der letzten Sekunde der Nachspielzeit das entscheidende 6:3. Dadurch sichert sich die Eintracht bei Punktgleichheit aufgrund einer besseren Tordifferenz den 3. Platz und den Aufstieg.

Erneuter abstieg in die 2. Liga

2004

Der dritte Abstieg in die 2. Bundesliga besiegelt eine insgesamt missratene Saison.

2004

2005

wieder erste Liga

2005

Nachdem die Saison vielversprechend beginnt, folgt eine Serie von Niederlagen, die die Eintracht in die Nähe der Abstiegszone bringt. Doch bis zum Ende der Hinrunde fängt sich das Team wieder. Am 29. Spieltag gelingt es ihm erstmals in dieser Saison, einen Aufstiegsplatz zu erreichen. In der letzten Partie sichert sich das Team mit einem überzeugenden 3:0 Sieg gegen Wacker Burghausen den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga.

Eintracht Frankfurt Prosports GmbH

2006

Am 23. Juni 2006 wird die Eintracht Frankfurt ProSports GmbH als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Eintracht Frankfurt e.V. gegründet. Die GmbH besitzt die weltweit uneingeschränkten Nutzungsrechte am Namen, an der Marke, an den Kurzbezeichnungen, Emblemen und Prädikaten von Eintracht Frankfurt. Zu den Hauptaufgaben zählen die Durchführung von Vermarktungs-, Verwaltungs-, Veranstaltungs- und Dienstleistungsgeschäften, hauptsächlich für Eintracht Frankfurt e.V. Darüber hinaus übernimmt sie die PR- und Öffentlichkeitsarbeit für den gesamten Verein.

2006

2011

Die Rückrunde der Schande

2011

Zum vierten Mal muss die Eintracht den Weg in die 2. Liga antreten.

Präsident Peter Fischer nennt es die „Rückrunde der Schande“.

„Säulen der Eintracht“

2013

Auf Initiative des Eintracht Frankfurt Museums und der VGF wird eine per Internet gewählte Legenden-Elf am 23. Januar 2013 an den Säulen der U-Bahnstation Willy-Brandt-Platz eingeweiht.

2013

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2015

Fußballgott

2015

Die Zeitschrift Kicker kürt Fußballgott Alexander Meier zur „Torjägerkanone“ für die meisten erzielten Tore der Saison 2014/15.  

DFB-Pokalsieg Nr. 5

2018

Nach 30 Jahren wird in einem dramatischen Finale in Berlin der FC Bayern München mit 3:1 besiegt.

2018

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2020

Der 1. Frauen-Fußball-Club Frankfurt

2020

Am 27. August 1998 gründen Mitglieder der SG Praunheim den 1. Frauen-Fußball-Club Frankfurt. Am 1. Januar 1999 übernehmen diese die Bundesliga-Lizenz von der SG Praunheim und treten danach eigenständig als 1. FFC Frankfurt auf. Nach der Fusion mit der Eintracht am 1. Juli 2020, ist der Verein als Eintracht Frankfurt Frauenfußball aktiv. Im Zuge dessen löst sich der 1. FFC Frankfurt am 27. August 2020, genau 22 Jahre nach seiner Gründung, auf.

Mit vier Europapokalsiegen, neun Pokalsiegen und sieben deutschen Meisterschaften gilt der 1. FFC Frankfurt als der erfolgreichste Verein im deutschen Frauenfußball.

UEFA Euroleague

2022

Zum zweiten Mal seit 1980 stehen die Männer der Eintracht Frankfurt im Finale des UEFA-Cups, der mittlerweile in Europa League umbenannt wurde. Tausende von Fans reisen zum Endspielort nach Sevilla, viele sogar ohne Ticket, um hautnah dabei zu sein, als die SGE ihren zweiten internationalen Titel anstrebt. Das Finale gegen die Glasgow Rangers entwickelt sich zu einem echten Thriller. Nach der regulären Spielzeit steht es 1:1. In der Verlängerung bekommen beide Teams genug Chancen, Tore zu schießen, können aber keine weiteren erzielen. Somit muss der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt werden. Lenz, Hrustic, Kamada, Kostic und Borre bewahren die Nerven und treffen insgesamt fünfmal. Im Gegenzug hält ihr Torwart Trapp einen Elfmeter von Glasgows Spieler Ramsey, womit nur vier Bälle der Schotten durchkommen. Die Eintracht krönt sich zum Europapokalsieger  zum zweiten Mal nach 1980! Frankfurt ist erneut im Ausnahmezustand und feiert wochenlang diesen historischen Erfolg.

2022

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Säulen Der eintracht

Fotos: DaN

Tradition zum Anfassen

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Tradition zum Anfassensollen Erinnerungen an verschiedene Episoden und Aspekte der Eintracht-Historie in entspannter Gesprächsatmosphäre mit den damaligen Protagonisten lebendig werden. Die Reihe wurde von der Fanabteilung der Eintracht in Kooperation mit dem Eintracht Frankfurt Museum ins Leben gerufen. Sie bietet die Möglichkeit, damalige Geschehnisse neu zu erleben, etwa durch filmische Rückblicke. So hatte man zum Beispiel die Gelegenheit, an einer Veranstaltung mit Sebastian „Seppl“ Rode teilzunehmen.

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Fotos: DaN

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Führungen / Programm

Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10 Uhr bis 18 Uhr durchgehend geöffnet.

Eintrittspreise: Erwachsene 6 Euro / Ermäßigt 4 Euro

Zusammen mit den Stadiontoren öffnet das Museum an Heimspieltagen in der Regel zwei Stunden vor Spielbeginn.

Darüber hinaus besteht ein umfangreiches Angebot an Führungen.

Fotos: DaN, MJP

Bilder Tafeln und Exponate: Eintracht Frankfurt Museum
Bilder „Säulen der Eintracht“: U-Bahnhof Willy-Brand-Platz

Text: MJP und Jku
Designe und Gestaltung Jku, MJP
Foto:s DaN und MJP

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